Nach grenzenloser Sprachlosigkeit mal wieder ein Lob

Die Niederlage gegen Freiburg war der Tiefpunkt. 3:0 geführt. Am Ende stand es 3:4. Zwei Elfer nach der 89. Minute ließen die FC-Fans in Schocksteife verstummen. Nach dieser deprimierenden Winterstille hatte jeder damit gerechnet, dass die Bayern die Kölner rekordverdächtig abschießen. Zumal der Verletztenstand sich noch einmal verschärft hatte. So meldeten sich Rausch, Osako und Guirassy krank. Somit hatte der FC keinen gelernten Stürmer mehr im Kader. Trainer Ruthenbeck stellte wie schon gegen Freiburg Klünter ins Sturmzentrum. Der blitzschnelle Junge aus Friesheim zeigt schon gegen die Breisgauer, wie gut diese Idee funktionieren kann. So auch gestern. Klünter hatte kurz vor Spielende den Ausgleichstreffer auf dem Fuß. Tom Starke parierte aber stark. Die Bayern gewannen 1:0. Nur 1:0. Und das war die Überraschung des Spieltages. Der FC hatte einen Matchplan und zeigte eine couragierte und disziplinierte Defensiv-Leistung. Eine gefühlte Wiederauferstehung, die einem Respekt abverlangt. Gerade wenn man sich vorstellt, wie die Psyche der Spieler aussehen muss, die seit vier Monaten dem Abgrund entgegentaumeln. Glückwunsch zu dieser tollen Vorstellung. Wenn der FC mit dieser Ein- und Aufstellung gegen Wolfsburg und Schalke aufläuft, könnte das Jahr für die FC-Fans ein wenig weniger schlimm enden.

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